Besonderheit:

Jahrgangskombinierte Klassen

Jahrgangskombinierte Klassen

In einer jahrgangskombinierten Klasse lernen Kinder der 1. und 2. bzw. der 3. und 4. Jahrgangsstufe gemeinsam in einer Klasse. Jedes Jahr kommt eine Gruppe Erst-/Drittklässler dazu, während eine Gruppe Zweit-/Viertklässler geht.

Die “Kombiklassen” 1/2 und 3/4 sind ein gleichwertiges Modell zur Regelklasse.

Die Klassenleitung und eine zusätzliche Lehrkraft für Differenzierungsstunden unterrichten gemeinsam.

  • Gemeinsame Stunden:

    In Übungsphasen, bei sachunterrichtlichen oder musischen Inhalten sowie
    im Sport- und dem Förderunterricht werden die Kinder gemeinsam unter¬richtet.

  • Getrennten Unterricht:

    Die Kinder werden bei Einführungsphasen in Kleingruppen getrennt voneinander unterrichtet.
    Die Verteilung der Differenzierungsstunden auf die Fächer trifft die Schule.

  • Arbeit in Patenschaften:

    Jeder Zweit-/Viertklässler übernimmt die Patenschaft für einen Erst-/Drittklässler.
    Die Kinder erwerben dadurch mehr Eigenständigkeit, da sie im Lernen weniger vom Lehrer abhängig sind.
    Sie entwickeln Selbstbewusstsein, und Selbstvertrauen.
    Eine hohe Sozialkompetenz entsteht in einem breiteren Lernfeld.

  • Arbeit an der Lerntheke

    Eine Form des offenen Unterrichts: In unterschiedlichen Stationen üben die Kinder in vielfältiger Weise.

  • Kreisgespräche zu verschiedenen Themen
  • Gemeinsame Rituale
  • Neue Lerninhalte werden in Kleingruppen vermittelt
  • Lernen in beweglichen Sozialstrukturen:

    Frontalunterricht, Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit finden genauso wie in einer Regelklasse statt, darüber hinaus wird auch im Team mit Älteren bzw. Jüngeren gelernt.

  • Lernen am Modell:

    Jüngere lernen von Älteren, eifern nach.

  • Lehrendes Lernen

    Ältere Kinder lernen durch Erklären, sie wiederholen und festigen so Inhalte selbst noch einmal

  • Lernen im individuellen Freiraum

    Möglichkeit 1:
    Älteres Kind wiederholt mit den Jüngeren Inhalte, die noch Schwierigkeiten bereiten
    Möglichkeit 2:
    Schnell lernendes Kind kann sich zeitweise den Älteren anschließen
    Möglichkeit 3: (Ausnahme!)
    Kind durchläuft in 3 Jahren die Klassenstufen 1/2 bzw. 3/4

  • Soziales Lernen

    Helfen und sich helfen lassen wird selbstverständlich, Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit oder Selbstkompetenz werden erlernt

  • Offene Unterrichtsformen

    Schüler tragen mehr Verantwortung für das eigene Lernen

Beiden Klassen stehen jeweils zwei räumlich nahe Klassenzimmer zur Verfügung.

Ein festgelegter Stundenplan regelt die gemeinsamen und getrennten Unterrichtsphasen.

Lernmaterialien und digitale Medien kommen in allen Räumen zur Anwendung

Entlastung des Übergangs vom Kindergarten in die Schule

Die ABC-Schützen lernen von den erfahrenen Zweitklässlern das Schülersein rasch durch Nachahmung.

Entlastung des Übertritts:

Nur die halbe Klasse befindet sich in der Übertrittsphase.

Beim tatsächlichen Übertritt sind die Kinder bereits an selbstständiges Lernen gewöhnt. Außerdem führen getrennte Unterrichtszeiten zu Stundenwechseln wie an weiterführenden Schulen

Gesicherte Klassensituation für die Grundschule Prutting

Die Inhalte richten sich nach dem jeweils aktuellen Grundschullehrplan und sind identisch mit denen der Regelklassen. Auch das Lerntempo ist gleich.

Leistungsfeststellungen und Proben werden in Mathematik und Deutsch für jede Jahrgangsstufe einzeln geschrieben.

In HSU und den Nebenfächern gibt es z.T. gemeinsame Proben mit Zusatzaufga-ben für die Viertklässler.

Soweit als möglich arbeiten Regel-und Kombiklassenlehrer in enger Absprache miteinander

Grundsätzlich sind alle Kinder geeignet.

Bevorzugt werden für die Kombiklasse 3/4 jedoch Kinder aus der vorausgehenden Kombiklasse 1/2, um die Kontinuität zu wahren.

Mit Fragen, die Ihnen in dieser Information nicht hinreichend beantwortet werden, wenden Sie sich gerne an:

Frau Sabine Huber-Zapf

Schulleitung